Waffel-Oblaten aus der gusseisernen Form

Süße Oblaten
Süße Oblaten aus dem gusseisernen Oblateneisen

Feuer: frische, kräftige Glut mit Flammen, am besten aus Buche oder Eiche bzw. Laubholz

Grundrezept:
3 Tassen Mehl (405/550 Weizen oder auch Dinkel, es geht auch Vollkornmehl, dann ggf. mehr Butter/Eier zugeben, der Teig sollte nicht zu fest werden)
1/2 Tasse Zucker
2 EL Butter
2 Eier

Für den Geschmack:
1/2 Tonkabohne, gerieben
1-2 TL Vanillezucker
1 TL frisches Anispulver
etwas Rum oder Rum-Aroma

Den Zucker zu den Eiern geben und aufschlagen. Die am Feuer sehr weich gewordene Butter zugeben und unterrühren. Die Gewürze und das Mehl zugeben und einige Minuten zu einem weichen Teig aus kneten, der nicht mehr klebt. Es ist wichtig, den Teig ausreichen lange zu kneten, um Bindung herzustellen. Den Teig abgedeckt ruhen lassen.

In der Zwischenzeit das Oblateneisen im Feuer direkt in der Glut kräftig vorheizen. Aus dem Teig etwa walnussgroße Stücke flach ausformen. Das heiße Oblateneisen einfetten (Schwarte) oder einölen (Sonnenblumenöl), ein Teigstück einlegen und zusammen pressen. In der Glut backen die Oblaten in etwa 1-2 Minuten aus.

Die zarten Aromen von Anis, Vanille und Tonkabohne kommen mit dem Abkühlen der Oblaten wieder mehr zum Vorschein.

Variationen mit Kardamom, Schale von Zitrone oder Orange sind möglich.

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